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Pf. Nico Vajen
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Gedanken zum Monatsspruch Dezember

Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR. Sach 2,14

Geht es Ihnen auch so – nicht jede Besuchsankündigung kommt einem gelegen. Besuch zu empfangen, macht ja auch Arbeit – Wohnung putzen, aufräumen, einkaufen, Essen kochen, Tisch decken…

Im Monatsspruch für Dezember geht es nicht nur um einen kurzen Besuch, sondern um Wohnen – eine Wohngemeinschaft auf Dauer. Kann und will ich mich darauf einlassen, meine Wohnung mit jemandem zu teilen? Ist meine Wohnung dafür ausgelegt? Bringt das nicht Unruhe in mein Leben? Habe ich dann selbst noch genug Platz und Freiraum?

Der Prophet Sacharja fordert die Tochter Zion auf, sich zu freuen und zu jubeln, weil Gott bei ihr wohnen will. Die „Tochter Zion“ sind in diesem Fall die Bewohner der Stadt Jerusalem. Nach vielen Jahren in babylonischer Gefangenschaft konnten sie in ihre Stadt zurückkehren – aber von der Stadt war nicht viel übrig. Jerusalem war eine Großbaustelle, es gab keine fertige Stadtmauer und der Aufbau des Tempels ging einfach nicht voran. Die Menschen waren mut- und kraftlos. In diese Situation hinein kommt die Botschaft Gottes: Ich will bei euch wohnen. Es geht mir nicht um eine schöne Stadt, einen fertigen Tempel. Es geht mir um euch – die Menschen. Euch will ich stärken und Mut machen.

Und so kann ich diesen Satz auch für mich annehmen: Es geht Gott nicht um meine Wohnung – es geht ihm um mich.
Gott will bei mir wohnen. Er kommt in meinen Alltag mit all meinen Sorgen, Problemen, Gefühlen, um mich zu stärken.
Auf diese Wohngemeinschaft lasse ich mich gerne ein. Und das ist doch ein Grund zur Freude und zum Jubel.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit
                                                                                                    Barbara Jungnickel (Gemeindepädagogin)

Letzte Änderung am: 06.12.2021