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Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf

          Die Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf
            ist ein vom Geist Jesu geprägtes offenes Haus.
            In Gemeinschaft mit Gott und untereinander
             begeistert sie die Menschen ihrer Umgebung.

Icon EventsWillkommen

 

Gemeindebüro

Tel.:   030 99 18 013
Fax:   030 99 27 93 14
Mail:  ev-kg-hellersdorf@t-online.de

Pfarrer Nico Vajen

Tel.:   030 29 67 70 88
Mail:  nicovajen@t-online.de

 

 

Icon recommendedUnsere Gottesdienste

Gottesdienst
Pf. Vajen
Berlin Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf
Familiengottesdienst am Nikolaustag
Kigo-Team
Berlin Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf
RSSPrint

Weihnachten findet statt - nur anders

Vieles ist in diesem Jahr anders als gewohnt. Aber die Vorfreude auf das Fest ist ungetrübt - wir brauchen die Weihnachtsbotschaft,
die uns Hoffnung und Zuversicht verkündet, besonders dringend.

Unter Berücksichtigung aller gebotenen Vorsichtsmaßnahmen, planen wir die Weihnachtsgottesdienste:

Heiligabend, 24. Dezember

15 Uhr:  Familienfreundlicher Open-Air-Gottesdienst mit Krippenspiel, Musik und Weihnachtsliedern
             auf dem Alice-Salomon-Platz
             Diesen Gottesdienst feiern wir ökumenisch mit der Katholischen Gemeinde St. Martin.
             Einlass ist ab 14 Uhr. Eine Teilnahmekarte, die jeder Besucher aufgrund der
             Pandemiebestimmungen ausfüllen muss, finden Sie hier zum herunterladen.

18 Uhr: Christvesper im Gemeindezentrum, Glauchauer Str. 7
             Die Anzahl der Besucher*innen ist begrenzt - bitte melden Sie sich vorher im Gemeindebüro an.

22 Uhr: Christnacht mit der Jungen Gemeinde im Gemeindezentrum, Glauchauer Str. 7
             Die Anzahl der Besucher*innen ist begrenzt - bitte melden Sie sich vorher im Gemeindebüro an.

1. Christtag, 25. Dezember

10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl
             Die Anzahl der Besucher*innen ist begrenzt - bitte melden Sie sich vorher im Gemeindebüro an.

2. Christtag, 26. Dezember

10 Uhr: Literarisch-musiklischer Gottesdienst
             Die Anzahl der Besucher*innen ist begrenzt - bitte melden Sie sich vorher im Gemeindebüro an.

Alle Gottesdienste stehen unter Vorbehalt - wir informieren Sie an dieser Stelle über den aktuellen Stand.

Shutdown im November

Der Gemeindekirchenrat hat auf seiner Sitzung am 6.11.2020 beschlossen, alle gemeindlichen Gruppenangebote und Veranstaltungen im November ruhen zu lassen.

Wir wollen als Gemeinde unseren Beitrag leisten, um die stark steigenden Infektionszahlen zu senken und Infektionen in unseren Reihen möglichst verhindern. Wir wollen unsere vom Berliner Senat gewährten Sonderrechte nicht bis zum Letzten ausschöpfen, um keinen unnötigen Anstoß zu erregen. Wir sind solidarisch mit denjenigen, die im Kulturbereich arbeiten und von den neuen Maßnahmen ungleich härter betroffen sind.

Gottesdienste sind nach wie vor gestattet, finden aber unter Berücksichtigung des neuen Hygienekonzeptes statt.

Der Bischof unserer Landeskirche, Dr. Christian Stäblein, hat einen Brief an die Gemeinden geschrieben. Er grüßt uns darin mit einem Wort aus Psalm 18:
Mein Gott macht meine Finsternis licht.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Besinnung zum Monatsspruch November

Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Jer 31,9

Vielleicht kennen einige von Ihnen noch den Spruch „Ein Junge weint nicht“. Ach, was war ich froh, dass ich ein Mädchen war. Und dann wurde ich doch tatsächlich mal als Heulsuse bezeichnet. Weinen ist also nicht erlaubt!?

Diese Erfahrung machen Kinder heute sicher nicht mehr so, aber der etwas flapsige Spruch “Heul doch“ bedeutet eigentlich nichts Anderes. Seine Gefühle offen zu zeigen oder gar zu weinen, ist nicht gesellschaftsfähig. Es wird als ein Zeichen von Schwäche gesehen.

Natürlich gab es in meiner Kindheit den Ort, an dem ich auch weinen durfte: Zu Hause nahm mich meine Mutter in den Arm und tröstete mich.

Und genauso verstehe ich den Monatsspruch. Zu Gott dürfen wir kommen mit all unserem Leid, mit unseren Sorgen, mit unserer Trauer und unseren Tränen. Vor ihm brauchen wir uns nicht zu schämen. Gott weiß, es gibt Situationen im Leben, die über unsere Kräfte gehen, die nur noch zum Weinen sind. Dem Schmerz dann Raum zu geben, kann sehr hilfreich sein.

„Wer nicht aus ganzem Herzen weinen kann, kann auch nicht lachen.“ Dieser Satz von Golda Meir, ehemalige israelische Politikerin, leitet zum zweiten Teil des Bibelverses über. Wir müssen nicht in unserer Traurigkeit stecken bleiben. Gott gibt uns die Zusage „…ich will sie trösten und leiten.“

Hilfreicher Trost bedeutet in erster Linie Begleitung. Da ist jemand an meiner Seite, der mich nicht allein lässt, der mit mir den schweren Weg geht. Die Begleitung Gottes führt aber vor allem auf den Weg, der Licht und Hoffnung verspricht.

Und so passt der Spruch ganz wunderbar in diese Zeit. Gott begleitet uns durch den November mit seinen stillen Trauertagen und führt uns auf diesem Weg Weihnachten entgegen. Das Kind in der Krippe wird Licht und Hoffnung für uns und die Welt bringen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit.
Ihre Barbara Jungnickel

Letzte Änderung am: 22.11.2020