Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Hellersdorf

Für die Einrichtung des Gottesdienstraumes konnte die Innenarchitektin Gabriele Baumann aus Berlin gewonnen werden. Nach ihren Entwürfen fertigte die Meißner Kunsttischlerei Konrad Mauersberger in Handarbeit die Altartische, den Taufständer und das Lesepult aus Lärchenholz an. Ihre Formgebung erinnert an einen ausladenden Baum als Zeichen für Beständigkeit im Glauben.

Foto: D. Johr

Die zart getönten Bleiglasfenster lassen viel Helligkeit in den Gottesdienstraum. Sie umrahmen den Altarplatz und ziehen den Blick zu dem großen Holzkreuz in der Mitte. Die Mitarbeiter der Glaswerkstatt Andreas Walter in Berlin haben sie entworfen, angefertigt und 1992 eingebaut. Sie symbolisieren die aufgehende Saat, ein Gleichnis aus der Bibel.

Foto: D. Johr

Besonders freuten wir uns, am 18.12.1994 unsere Orgel einzuweihen. Sie ist ein Werk der Firma Nußbücker aus Plau am See mit 2 Manualen, 1 Pedal, 11 Registern und 699 Pfeifen. Die großen Pfeifen bestehen aus Kiefern-und Eichenholz, die kleineren aus einer Zinnlegierung. Die größte Pfeife ist 2,50 m lang und 19 cm dick, die kleinste dagegen ist bei einem Durchmesser von 4 mm nur 18 cm lang. Ein Schweller neben dem Pedal reguliert die Lautstärke. "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" war beim Einweihungsgottesdienst das erste von der neuen Orgel begleitete Gemeindelied.

Foto: D. Johr